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Hertener Klimapreis 2017: Kindergärten und Schulen

Auch Hertener Kindergärten und Schulen waren eingeladen, sich mit ihren Projekten um den Hertener Klimapreis zu bewerben. Willkommen waren hierbei alle Projekte, die sich allgemein mit dem Thema Klimaschutz auseinandersetzen. Auch hier entschied eine vierköpfige Jury über die Vergabe: Jörg Kersten (FB 5 - Bildung, Kultur und Sport – Schulen, Stadt Herten), Armin Bachmann (Kundenberater Hertener Stadtwerke), Jürgen Harks (Klimaschutzmanager Stadt Herten), Stefanie Hasler (Marketing/Öffentlichkeitsarbeit Hertener Stadtwerke). Das Gremium zeichnete vier Projekte aus.

Städtisches Gymnasium Herten: Biogas 2017
Die Biogas-Anlage des Gymnasiums kann bereits Biogas produzieren. In Zusammenarbeit mit der Firma BlueSens sind im vergangenen Jahr erste Daten zur Zusammensetzung des Gases erhoben worden. Im nächsten Schritt soll das Gas mithilfe von Generatoren verstromt werden. So wird die Anlage Teil des Hybrid-Kraftwerks, das seit 2016 in der Schule entsteht.

Christy-Brown-Schule: Naherholungsgebiet für Mensch und Tier
Die Christy-Brown-Schule ist eine Förderschule für Kinder und Jugendliche mit körperlichen und geistigen Behinderungen. Für die Schülerinnen und Schüler soll ein Nutz- und Erlebnisgarten angelegt werden, der das Lernen mit allen Sinnen ermöglicht. Dazu soll auch ein blätterüberdachtes „Grünes Klassenzimmer“ entstehen.

AWO-Familienzentrum Abenteuerland: Dem AWO Abenteuerland geht ein Licht auf
Der Kindergarten Abenteuerland möchte seine Beleuchtung auf klimaschonende LED-Lampen umstellen. Flankierend sollen die Kinder auf einen rücksichtsvollen Umgang mit der Natur und deren Ressourcen sensibilisiert werden. Unter anderem sollen Materialien für thematisch passende Experimente und Aufkleber für die Lichtschalter angeschafft werden.

Willy-Brandt-Realschule: Schulen machen WIND
Bereits im Jahr 2013 startete die Willy-Brandt-Realschule das Projekt im Rahmen ihrer MINT-Arbeit: Während einer Projektwoche forschten Kinder der 5. und 6. Klassen zum Thema erneuerbare Energien. Als Botschafter gaben sie ihr Wissen an Grundschülerinnen und –schüler weiter. Jetzt sollen weitere Materialien, unter anderem Baukastensysteme mit digitaler Anbindung, angeschafft werden, um das Angebot für die Grundschulen weiter auszubauen.

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